Bundeswettbewerb Bioenergiedörfer
Der bundesweite "Wettbewerb Bioenergiedörfer" richtete sich an kleine Gemeinden im ländlichen Raum in Deutschland, die maßgebliche Anteile ihres Strom- und Wärmebedarfs aus Biomasse decken.
Die Sicherung einer zukunftsfähigen Energieversorgung ist ein zentrales Anliegen der Bundesregierung, Quelle: FNR
Das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) verfolgt mit dem "Wettbewerb Bioenergiedörfer" das Ziel, besonders gelungene Ansätze zur Erzeugung und Nutzung von Bioenergie in ländlichen Räumen auszuzeichnen. Der Bundeswettbewerb soll das energie-, land- und forstwirtschaftliche, das gesellschaftliche und das touristische Engagement bestehender Bioenergiedörfer in der Öffentlichkeit bekanntmachen und Vorbehalte gegen regionale Energieversorgungskonzepte auf der Basis von Biomasse abbauen.
Mit seiner öffentlichen Wahrnehmung und der Preisverleihung rückt der Wettbewerb die Themen Bioenergie und nachwachsende Rohstoffe, klimafreundliche Energieversorgung, nachhaltige kommunale Entwicklung, Wertschöpfung in ländlichen Räumen und integrierte gesellschaftliche Prozesse in den Fokus der Aufmerksamkeit und stellt Lösungen mit Beispielcharakter heraus.
Der "Wettbewerb Bioenergiedörfer" ergänzt das Aktionsprogramm "Energie für morgen - Chancen für ländliche Räume", das mit dem "Wettbewerb Bioenergie-Regionen" und der Beratung "Bioenergie in der Land- und Forstwirtschaft" zwei weitere Bausteine für die Entwicklung von Bioenergie-Projekten in ländlichen Räumen bietet.
Die Umsetzung des Wettbewerbs erfolgt durch die Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e.V. (FNR).

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