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Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner stellt Bioenergie-Region "Mecklenburgische Seenplatte" vor

Moderne Technologie in einer der größten Bioenergie-Regionen Deutschlands

Biogas, Biotreibstoffe, Holz sowie Rest- und Abfallstoffe sollen in der Bioenergie-Region "Mecklenburgische Seenplatte" in den nächsten drei Jahren intelligent kombiniert werden. Das Ziel dabei ist die vollständige Selbstversorgung der Region mit Strom und Wärme aus erneuerbaren Energien. Außerdem sollen die Gemeinden langfristig selbst als Anbieter für erneuerbare Energien auftreten. Die "Mecklenburgische Seenplatte" wird mit den drei Landkreisen Demmin, Müritz, Mecklenburg-Strelitz und der Stadt Neubrandenburg eine der größten Bioenergie-Regionen in Deutschland sein.

Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner hat heute gemeinsam mit dem Minister für Landwirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz Mecklenburg-Vorpommern, Dr. Till Backhaus, den Grundstein für eine Biogasanlage in der Bioenergie-Region gelegt. "In den kommenden Jahrzehnten müssen wir unseren Energiebedarf nicht nur deutlich begrenzen, sondern von begrenzten Ressourcen unabhängiger machen. Biomasse wird einen Löwenanteil dazu beitragen. Schon heute stammen mehr als zwei Drittel der gesamten regenerativen Energie aus Biomasse", sagte Aigner bei der Grundsteinlegung in der Gemeinde Bollewick (Landkreis. Müritz). Der europäische Gesetzgeber fordere bis zum Jahr 2020 verbindliche Ausbauziele von den EU-Mitgliedsstaaten. "In Deutschland ist das Ausbaupotenzial groß. Der Anbau von Energiepflanzen könnte hierzulande von derzeit 1,7 Millionen Hektar auf bis zu 4 Millionen Hektar ausgedehnt werden", so Aigner.

Noch in diesem Jahr sind weitere Projekte in der Bioenergie-Region geplant, darunter der Bau eines Nahwärmenetzes, das die bei der Stromproduktion anfallende Abwärme der Biogasanlage später an die lokalen Haushalte verteilt.

Die "Mecklenburgische Seenplatte" gehört zu den 25 Bioenergie-Regionen, die das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz jeweils mit bis zu 400.000 Euro unterstützt. Zahlreiche Einzelinitiativen werden dort zu einem schlüssigen regionalen Bioenergie-Gesamtkonzept verknüpft.

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