Fischereipolitik & Meeresschutz
"Nachhaltige Fangmethoden und ein aktiver Meeresschutz sind die Garanten des zukünftigen wirtschaftlichen Erfolges der Fischerei."(Bundesministerin Ilse Aigner)
Die EU-Fischereipolitik muss einen Ausgleich schaffen zwischen den Interessen der Fischer, des Handels und der Verarbeitungsindustrie auf der einen Seite und den Erfordernissen des Umwelt- und Naturschutzes auf der anderen Seite.
Langfristige Stabilität in der Fischerei braucht gesunde Meeresökosysteme. Auf europäischer Ebene ist in der Gemeinsamen Fischereipolitik der richtige Weg zu einer nachhaltigen Fischerei bereits vor einigen Jahren eingeschlagen worden. Dazu zählen Bewirtschaftungs- und Wiederaufbaupläne für zahlreiche Fischarten und die Maßnahmen zur Bekämpfung der illegalen Fischerei. Dieser Weg muss bei der anstehenden Neuausrichtung der Gemeinsamen Fischereipolitik konsequent fortgesetzt werden. Das BMELV setzt sich für eine ehrgeizige Reform ein und fordert vor allem die Einführung von Rückwurfverboten und Anlandegeboten für unerwünschte Beifänge.
Auch auf internationaler Ebene steht für das BMELV die Erhaltung lebender Meeresschätze und einer intakten Meeresumwelt an oberster Stelle. Dazu gehört insbesondere auch der Schutz der Wale.
Die Fischerei in Deutschland ist ein traditioneller Bestandteil von Wirtschaft und Kultur an der Küste sowie an Flüssen, Seen und Teichen im ländlichen Raum. Auch als Attraktion für den Tourismus trägt sie zur Wirtschaftskraft in diesen Regionen bei.
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Die Fischereipolitik ist vollständig in die EU-Fischereipolitik integriert. Ziel ist es, die Nutzung lebender aquatischer Ressourcen unter nachhaltigen wirtschaftlichen, ökologischen und sozialen Bedingungen zu sichern.
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Fische halten sich nicht an Grenzen, sie bewegen sich grenzüberschreitend in allen Weltmeeren. Ebenso nutzen deutsche und europäische Fangschiffe traditionell auch Fanggründe außerhalb der europäischen Gewässer. Ein wirksames Fischereimanagement muss deshalb international ausgerichtet sein. Das BMELV setzt sich als Mitglied der Europäischen Union in internationalen und regionalen Organisationen für ein nachhaltiges Ressourcenmanagement ein.
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Fischwirtschaft und Umweltschutz stehen in enger Wechselwirkung zueinander. Die Fischerei ist abhängig von einer intakten Umwelt, beeinflusst die maritime Umwelt aber auch selbst. Eine verlässliche Zukunft für die Fischwirtschaft kann es nur geben, wenn die Fischerei nachhaltig, das heißt, im Einklang mit der Natur und in Vorsorge für künftige Generationen betrieben wird.
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Die Bundesregierung lehnt den kommerziellen Walfang entschieden ab. Das gilt in gleicher Weise für den so genannten wissenschaftlichen Walfang.
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