Gartenpreis 2009 des BMELV geht an Vaterstetten
Prämie für Wasser-Parkanlage
Der Gartenpreis des BMELV ist eine Auszeichnung für besonders gelungene Gartengestaltung mit standorttypischen Pflanzen.
Deutsche Blumenfee Victoria Salomon, Bürgermeister Robert Niedergesäß, Ministerin Ilse Aigner, Dr. Claus Ortner und Moderatorin Babette Einstmann bei der Preisverleihung, Quelle: EFD
Er wird als Sonderpreis im Rahmen des Bundeswettbewerbs "Entente Florale Deutschland - Unsere Stadt blüht auf" verliehen.
Preis für Wasserpark
Mit dem Gartenpreis 2009 prämiert wurde ein 5.000 Quadratmeter großer Wasserpark in der Gemeinde Vaterstetten im oberbayerischen Landkreis Ebersberg. Dieser entstand im Zentrum der neuen Ortsmitte Baldham und wurde im Frühjahr 2008 unter großer Beachtung der Öffentlichkeit übergeben.
Unter dem sozialen Motto "Grün verbindet" ist dort in einer harmonischen Wasser-Parkgestaltung eine Abfolge von extensiven Saatflächen und Staudenpflanzflächen entstanden, die durch das Zusammenspiel von konventionellen und alternativen Grünflächen und durch freien Zutritt zu den Schotterflächen von der Bevölkerung sehr gut angenommen wird.
Empfehlung der Jury
Mit dem Gartenpreis 2009 wurde ein Wasserpark in der Gemeinde Vaterstetten prämiert, Quelle: Gemeinde Vaterstetten
Die Jury Entente Florale Deutschland empfahl, den Sonderpreis an die Gemeinde Vaterstetten für den Wasserpark als beispielhafte öffentliche Grünfläche zu stiften.
Hier finden Sie die Beschreibung der Jury und weitere Fotos von der Wasserparkanlage.
Der Bundeswettbewerb "Entente Florale Deutschland"
Der Bundeswettbewerb "Entente Florale Deutschland - Unsere Stadt blüht auf" wird seit dem Jahr 2001 jedes Jahr durchgeführt. Alle deutschen Städte und Gemeinden mit mehr als 3.000 Einwohnern können sich zum Wettbewerb anmelden. Städte können auch Stadtteile anmelden, wenn diese eine eigene Verwaltungskörperschaft - zum Beispiel Stadtteilrat - und mehr als 15.000 Einwohner haben.
In dem Wettbewerb werden jährlich die Gestaltung von Privatgärten, gewerblichen Grünobjekten oder Grünanlagen unter vorbildlicher Nutzung und Einbindung landschaftstypischer Gestaltungselemente und der standorttypischen Vegetation im Kontext zur Umgebung prämiert.
Die Gestaltung soll die Vielfalt, Eigenart und Schönheit der standorttypischen Pflanzenwelt herausstellen. Das Engagement zur Förderung der natürlich sowie historisch gewachsenen Pflanzen- und Tierwelt in ihrer ganzen Breite und in ästhetisch anspruchsvoller Form soll besonders herausgehoben werden.
Ziele des Bundeswettbewerbs sind:
- Gestaltung und Erhalt l(i)ebenswerter Städte und Gemeinden für ihre Einwohner,
- Förderung einer nachhaltigen Grün- und Freiraumentwicklung im Sinne der Lokalen Agenda 21,
- Umwelt- und Naturschutz im besiedelten Raum,
- Förderung von Handel und Gewerbe durch die Schaffung von vielfältigen, lebendigen Innenstädten,
- Steigerung der Attraktivität für Touristen,
- Förderung des Engagements der Bürger und Bürgergruppen.
Kriterien
Die Kriterien sind Harmonie und Ausgewogenheit der Anlage, die standorttypische Verwendung von Pflanzen und Materialien, die Entwicklung von Lebensraumstrukturen und die Pflege und Bewirtschaftung.
Die Auslobung erfolgt über den Wettbewerb "Entente Florale - Unsere Stadt blüht auf". Innerhalb des Wettbewerbs können nur die daran teilnehmenden Städte und Gemeinden entsprechende Wettbewerbsbeiträge benennen. Daher ist eine Bewerbung beim BMELV nicht möglich.
Bewertung
Die Bewertung der Vorschläge erfolgt durch die Jury des Wettberwerbs während ihrer Städtebereisungen. Aus den Jurybewertungen wählt das BMELV den Preisträger aus.
Preisverleihung
Die Preisverleihung findet im Rahmen der Abschlussveranstaltung des Wettbewerbs statt. Die Auszeichnung erfolgt in Form einer Ehrenurkunde und eines Preisgeldes in in Höhe von 1.500 Euro.
Die bisherigen Preisträger
2008
Stadt Lorsch, Kaiser-Wilhelm-Platz 1, 64653 Lorsch
für den Wanderrastplatz an der Weschnitz. Hier können Sie die Begründung der Jury lesen und Bilder des Rastplatzes anschauen.
2007
Stadt Amberg, Marktplatz 11, 92224 Amberg
für die Parkanlage "Grüner Ring". Lesen Sie die Begründung der Jury und lassen Sie sich von den Fotos inspirieren.
2006
Stadt Vellmar, Rathausplatz 1, 34246 Vellmar
für den "Ahnepark" als herausragenden städtischen Park mit vorbildlicher Nutzungsvielfalt.
2005
Stadt Rotenburg an der Fulda, Marktplatz 15, 36199 Rotenburg an der Fulda
für das Projekt "Fuldaauenrenaturierung unterhalb Rotenburgs".
2004
Hugo-Kükelhaus-Schule, Kosmonautenweg 1, 39118 Magdeburg
für die vorbildliche Schulhof- und Schulgartengestaltung.

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