Ökologischer Landbau
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"Ökologischer Landbau in Deutschland – wirtschaftlich stark, ökologisch verträglich und nachhaltig"(Bundesministerin Ilse Aigner)
Der ökologische Landbau ist eine besonders ressourcenschonende und umweltverträgliche Wirtschaftsform, die sich am Prinzip der Nachhaltigkeit orientiert. Deutschland ist mit 5,8 Milliarden Euro Jahresumsatz der größte Markt für Bio-Lebensmittel in Europa. Das Bio-Siegel schafft Transparenz und ist eine verlässliche Orientierungshilfe im Bio-Zeichendschungel. Öko-Produkte werden nicht nur auf der Basis des Lebensmittel- und Futtermittelrechts, sondern auch nach den EG-Rechtsvorschriften für den ökologischen Landbau kontrolliert.
Zur Verbesserung der Rahmenbedingungen für ökologisch wirtschaftende Landwirte und ihrer Marktpartner setzt das BMELV an der gesamten Wertschöpfungskette an: von der Erzeugung über den Absatz, die Verarbeitung bis zur Vermarktung. Es gilt, die Qualität und Produktivität zu verbessern, Logistik- und Distributionskosten zu senken und den Erwartungen der Verbraucher an besondere Qualität, Herkunft und Preis gerecht zu werden. Das Bundesprogramm Ökologischer Landbau wurde mit Beschluss des Deutschen Bundestages vom 26. November 2010 für andere nachhaltige Formen der Landwirtschaft geöffnet. Es wird unter dem Namen "Bundesprogramm Ökologischer Landbau und andere Formen nachhaltiger Landwirtschaft (BÖLN)" weitergeführt. 16 Millionen Euro stehen pro Jahr zur Verfügung.

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