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Welthandel & WTO

Ilse Aigner

"Wir haben ein vitales Interesse an einem auf fairen Regeln beruhenden Welthandelssystem, auch und gerade im Landwirtschaftssektor."(Bundesministerin Ilse Aigner)

Der internationale Handel funktioniert umso besser, je einheitlicher die Regeln sind und je weniger Barrieren, wie etwa Zölle oder Warenkontingentierungen, ihn behindern. International vereinbarte Rahmenbedingungen und Streitbeilegungsmechanismen in der Welthandelsorganisation (World Trade Organization) schaffen Sicherheit und Verlässlichkeit.

In der so genannten Doha-Entwicklungsrunde verhandeln die Mitgliedstaaten über weitere Handelsliberalisierungen und Handelsregeln. Fortschritte werden häufig am Agrarsektor gemessen. Viele Fragen sind hier bereits geklärt, andere zu lösen. Ziel des BMELV ist es dabei, sowohl das Fortbestehen und die Zukunftsfähigkeit des europäischen Modells einer multifunktionalen Landwirtschaft sicherzustellen als auch Entwicklungsländern eine gleichberechtigte Teilnahme am Welthandel zu ermöglichen.

Preisschwankungen (Volatilität) bei Agrarrohstoffen

Mähdrescher in einem Getreidefeld

Preisschwankungen und Preisspitzen auf den weltweiten Rohstoffmärkten sind in den vergangenen Jahren stärker in den Mittelpunkt des Interesses gerückt. Extreme Preisvolatilität bedeutet Unsicherheit und finanzielle Risiken für alle Marktbeteiligten

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Handel und Sicherung der Welternährung: Global - Regional - Lokal

Gruppenfoto der Teilnehmer des Agrarministergipfels 2011

Beim "3. Berliner Agrarministergipfel 2011" haben Agrarministerinnen und Agrarminister aus 49 Ländern Erfahrungen und Konzepte ausgetauscht, wie Handel auf lokaler, regionaler und globaler Ebene einen Beitrag zur Ernährungssicherung leisten kann.

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Die Welthandelsorganisation (WTO)

Handelsschiff am Hafenkai

Die Welthandelsorganisation als multilaterale Handelsorganisation entstand 1995 als Ergebnis der Uruguay-Runde des "Allgemeinen Zoll- und Handelsabkommens" (GATT).

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Die Doha-Entwicklungsrunde

Containerschiff sticht in See

Als Doha-Entwicklungsrunde (auch "Doha-Development-Agenda" - DDA) wird die aktuelle Verhandlungsrunde der Welthandelsorganisation (World Trade Organization - WTO) bezeichnet, die 2001 in Doha (Katar) eröffnet wurde.

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Bilaterale Freihandelsabkommen

Gabelstapler belädt Lastwagen

Angesichts des eher zögerlichen Verlaufs der WTO-Verhandlungen richten sowohl die EU als auch ihre wichtigsten Handelspartner den Blick verstärkt auf die Verhandlung bilateraler und regionaler Freihandelsabkommen.

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