Über zwei Millionen Hektar Anbaufläche im Jahr 2010 für nachwachsende Rohstoffe
18 Prozent der Ackerfläche (rund 2,15 Millionen Hektar) wurden im Jahr 2010 mit Nachwachsenden Rohstoffen bewirtschaftet.
Entwicklung des Anbaus von Rohstoffpflanzen in Deutschland von 1997 bis 2010, Quelle: FNR
Die Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe (FNR) erhebt den Anbauumfang nachwachsender Rohstoffe in Deutschland jedes Jahr im Auftrag des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) auf der Basis von Schätzungen von Verbänden und Experten.
Den größten Zuwachs gegenüber dem Vorjahr verzeichnete die Produktion von Energiepflanzen für Biogasanlagen, die von 530.000 auf ca. 650.000 Hektar zulegte. Damit sind nachwachsende Rohstoffe auch ein bedeutendes Standbein der deutschen Landwirtschaft.
Die wichtigsten Energiepflanzen sind nach wie vor Raps für Biokraftstoffe und Mais, Getreide und Gräser für Biogasanlagen. Auch die stoffliche Nutzung nachwachsender Rohstoffe entwickelt sich erfreulich. Über die letzten fünf Jahre betrug die Steigerungsrate 17 Prozent, von 270.000 Hektar in 2006 auf 317.000 Hektar in diesem Jahr. Anders als bei der energetischen Nutzung, die in starkem Maße auf heimische Rohstoffe setzt, werden bei der stofflichen Nutzung nur rund 40 Prozent der eingesetzten Agrarrohstoffe durch die heimische Landwirtschaft bereit gestellt.
(Quelle: Pressemitteilung der FNR)

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