Jakobskreuzkraut
Faltblatt zur Erkennung und Bekämpfungsmöglichkeiten vom Jakobs-Kreuzkraut (Senecio jacobaea) im Grünland vom Julius Kühn-Institut
Derzeit häufen sich Berichte über das zunehmende Vorkommen und die Ausbreitung von Jakobs-Kreuzkraut (Senecio jacobaea) und mögliche Vergiftungen beim Weidevieh. Wie alle Kreuzkraut-Arten enthält die Pflanze in allen Pflanzenteilen sogenannte Pyrollizidinalkaloide. Diese Alkaloide können in der Leber zu toxischen Verbindungen umgewandelt und angehäuft werden und zu irreversiblen Leberschäden führen. Wird Jakobs-Kreuzkraut auf Wiesen und Weiden vom Weidevieh gefressen, besteht die Gefahr, dass es zu akuten oder chronischen Vergiftungen kommt.
Für die gezielte Bekämpfung und Gefahrenabwehr ist es entscheidend, die Pflanze rechtzeitig zu erkennen. Dieses Faltblatt gibt Bestimmungshilfen und zeigt mögliche Schritte auf, die giftige Pflanze wieder zurück zu drängen, wenn sie im Grünland auftritt.
Das Faltblatt kann beim JKI herunter geladen oder bestellt werden.
Julius Kühn-Institut, Bundesforschungsinstitut für Kulturpflanzen (JKI):
Die Aufgaben des JKI sind Forschung und Beratung des BMELV auf den Gebieten der Pflanzengenetik, des Pflanzenbaus, der Pflanzenernährung, der Bodenkunde, des Pflanzenschutzes und der Pflanzengesundheit. Das JKI nimmt darüber hinaus die ihm nach dem Pflanzenschutzgesetz, dem Gentechnikgesetz und dem Chemikaliengesetz zugewiesenen Aufgaben wahr.

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