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Unser Dorf hat Zukunft

Ministerin Aigner gratuliert Siegern des Bundeswettbewerbes 2010

Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner hat am 28. Januar 2011 auf der Internationalen Grünen Woche in Berlin die Gewinner des 23. Bundeswettbewerbs "Unser Dorf hat Zukunft" geehrt.

Goldmedaillen gingen an acht Ortschaften in Bayern, Brandenburg, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und Sachsen. Mit Silber wurden 16 und mit Bronze sechs Orte gewürdigt. "Mit dem Wettbewerb zeichnen wir nicht nur die Besten der über 3.300 Dörfer aus, die am Wettbewerb teilgenommen haben. Es sind all jene engagierten Menschen in den Vereinen oder im Ehrenamt, die Dank und Anerkennung verdienen", sagte Aigner bei der Siegerehrung in Berlin.

Festschrift 50 Jahre Dorfwettbewerb

Die Festschrift können Sie kostenlos als PDF herunterladen oder in Papierform – ebenfalls kostenlos – unter den Publikationen bestellen.

Der Wettbewerb ist eine der größten Bürgerinitiativen in Europa. Über 2.500 engagierte Bürgerinnen und Bürger aus den Siegerdörfern waren auf Einladung der Bundeslandwirtschaftsministerin zur Abschlussveranstaltung auf die Internationale Grüne Woche gekommen, um die Gold-, Silber- und Bronzemedaillengewinner mit einem Dorffest in der Hauptstadt zu feiern.

Insgesamt hatten 3.330 Dörfer an dem Wettbewerb des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) teilgenommen. Davon kamen 30 Dörfer in die Endrunde. Über drei Wochen lang war eine Bewertungskommission von Dorf zu Dorf gereist, um die Teilnehmer miteinander zu vergleichen. Dabei wurden unter anderem die Entwicklungskonzepte, wirtschaftliche Initiativen, soziale und kulturelle Aktivitäten, Bau- und Grüngestaltung sowie die ökologische und die wirtschaftliche Gesamtsituation bewertet. Die aktive Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger an der Planung und Gestaltung des Dorfes und seiner Umgebung war ein weiteres wichtiges Kriterium.

Die beiden Vorsitzenden der Bewertungskommission, Dr. Reinhard Kubat (Landrat in Waldeck-Frankenberg, Hessen) und Michael Pelzer (1. Bürgermeister Weyarn, Bayern) sind sich einig: "Die Menschen in den Dörfern kennen ihre Rahmenbedingungen und Notwendigkeiten selbst am besten. Sie haben mit eindrucksvollen Beispielen gezeigt, wie viel sie dazu beitragen können, die technische, soziale und kulturelle Infrastruktur weiterzuentwickeln und die Belange von Mensch, Wirtschaft, Natur und Umwelt miteinander in Einklang zu bringen."

In der Bundesbewertungskommission waren neben Mitarbeitern des BMELV folgende Einrichtungen und Verbände vertreten: Bundesamt für Naturschutz, Deutscher Naturschutzring, Deutsche Gartenbaugesellschaft, Deutscher Landkreistag, Deutscher Städte- und Gemeindebund, Deutscher Bauernverband, Deutscher Landfrauenverband e.V., Zentralverband Gartenbau e.V., Bundesverband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau e.V., Verband der Gartenbauvereine e.V., Zentralverband des Deutschen Handwerks, Bund Deutscher Landschaftsarchitekten sowie der Bund Heimat und Umwelt.

Die Preisträger der Kategorien Gold, Silber und Bronze

Die Preisträger mit Ortsschild auf der Bühne 30 Dörfer durften sich über einen Preis freuen, Quelle: QUABBE + TESSMANN

Gold

Haidenkofen (Bayern), Niederaudorf (Bayern), Wiesenburg/Mark (Brandenburg), Dötlingen (Niedersachsen), Waffensen (Niedersachsen), Niederhelden (Nordrhein-Westfalen), Ediger-Eller (Rheinland-Pfalz), Kirchbach (Sachsen).

Silber

Billafingen (Baden-Württemberg), Neunkirchen (Baden-Württemberg), Steinbach a.d. Haide (Bayern), Sulzfeld a. M. (Bayern), Picher (Mecklenburg-Vorpommern), Harkebrügge (Niedersachsen), Elsoff (Nordrhein-Westfalen), Keppeln (Nordrhein-Westfalen), Lieberhausen (Nordrhein-Westfalen), Oeynhausen (Nordrhein-Westfalen), Waldfeucht (Nordrhein-Westfalen), Rhodt u. Rietburg (Rheinland-Pfalz), Rumbach (Rheinland-Pfalz), Rosenbach (Sachsen), Droyßig (Sachsen-Anhalt), Schenefeld (Schleswig-Holstein).

Bronze

Kleinern (Hessen), Schönstadt (Hessen), Duchroth (Rheinland-Pfalz), Bietzen (Saarland), Weddersleben (Sachsen-Anhalt), Langenwolschendorf (Thüringen).

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