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Verunreinigungen (Kontaminanten) in Lebensmitteln

Kontaminanten sind Stoffe, die während der Herstellung, Verarbeitung, Verpackung oder aus der Umwelt unbeabsichtigt in Lebensmittel gelangen können. Hierzu zählen beispielsweise Dioxin, Aflatoxine, Benzo[a]pyren und Cadmium.

Verbraucherinnen und Verbraucher müssen sich darauf verlassen können, dass Lebensmittel so gering wie möglich mit Verunreinigungen und Rückständen belastet sind. Verunreinigungen sind grundsätzlich unerwünscht, aber nicht immer vollständig zu vermeiden. Deshalb ist das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) im ständigen Kontakt mit den für die Lebensmittelüberwachung zuständigen Bundesländern und den Herstellern von Lebensmitteln und bemüht sich darum, auch über die juristischen Regelungen hinaus Wege zu finden, schon früh Quellen möglicher Verunreinigungen zu erkennen und die Produktionsprozesse entsprechend zu ändern.

Minimierungsstrategien des BMELV

Neben der Festsetzung von Höchstgehalten führt das BMELV verschiedene Minimierungsprogramme durch, um die Rückstände und Verunreinigungen in Lebensmitteln auf das kleinstmögliche Maß zu reduzieren. Die Minimierung der Gehalte an trans-Fettsäuren in Fetten oder der verringerte Anteil an Acrylamid in Chips sind unter anderem die Ergebnisse solcher Minimierungsstrategien des BMELV in Zusammenarbeit mit der Lebensmittelüberwachung und der Lebensmittelindustrie.

Lebensmittel-Monitoring

Ein weiteres Instrument zur Verbesserung des vorbeugenden gesundheitlichen Verbraucherschutzes ist das seit 1994 rechtlich verankerte Lebensmittel-Monitoring. Darunter versteht man, dass immer wieder Beobachtungen, Messungen und Bewertungen von unerwünschten Stoffen in und auf Lebensmitteln durchgeführt werden. Das Monitoring hat zum Ziel, eine bundesweit repräsentative Datenlage über das Auftreten von Rückständen und Verunreinigungen in Lebensmitteln zu gewährleisten, um frühzeitig Risiken für den Verbraucher zu erkennen.

Beteiligte Bundesforschungsinstitute

Lebensmittelsicherheit ist Teamarbeit! Deshalb kümmert sich nicht nur das BMELV um die Sicherheit von Lebensmitteln, sondern auch Bundesforschungsinstitute wie das Max-Rubner-Institut (MRI), das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) und das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL), die das BMELV bei seiner Arbeit unterstützen.

Erhitzungsbedingte Kontaminanten

Pommes frites beim Erhitzen in der Fritteuse

Das Erhitzen ist die traditionelle Form der Nahrungsmittelzubereitung. Viele Inhaltsstoffe von Nahrungsmitteln werden erst durch Erhitzen für den Menschen genießbar und verdaulich, zusätzlich werden dabei gesundheitsgefährdende Keime unschädlich gemacht.

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Bisphenol A in Babyfläschchen wird vorsorglich verboten

Babyflasche

Da nicht alle Fragen zu Bisphenol A abschließend wissenschaftlich geklärt sind, wird die Verwendung von Bisphenol A zur Produktion von Babyfläschchen ab dem 1. März 2011 in Deutschland vorsorglich verboten.

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