Deutsche Fischereiwirtschaft
Die deutsche Fischereiwirtschaft stellt einen leistungsfähigen, hochmodernen Wirtschaftsfaktor dar, der über 45.000 Menschen Arbeit gibt. Arbeit - in der Fischerei selbst, in der Fischverarbeitung sowie in Handel und Gastronomie. Mit einem Umsatz von insgesamt fast sechs Milliarden Euro pro Jahr!
Quelle: Matthias Krüttgen, Fotolia.com
Deutschland ist ein wichtiger Absatzmarkt für Fischprodukte, denn Fisch ist ein beliebtes Nahrungsmittel. Er schmeckt nicht nur gut, Fisch ist mit seinem hochwertigen Eiweiß, seinen mehrfach ungesättigten Fettsäuren, vielen Vitaminen und wichtigen Mineralstoffen ein unverzichtbarer Bestandteil einer gesunden und ausgewogenen Ernährung.
Zur deutschen Fischwirtschaft gehören die Bereiche
- Fischereiflotte (Hochsee- sowie Kutter- und Küstenfischerei),
- Fisch verarbeitende Industrie,
- Fischgroß- und -einzelhandel,
- Fischgastronomie und
- Binnenfischerei und Aquakultur.
Am 1. Januar 2010 bestand die deutsche Fischereiflotte aus 1.767 Fahrzeugen mit einer Gesamttonnage von 67.620 BRZ (Bruttoraumzahl) und einer Gesamtmotorleistung von 160.235 kW (Kilowatt). Zur Großen Hochseefischerei gehörten sieben Universalfroster mit zusammen 22.866 BRZ und 27.960 kW sowie zwei Spezialschiffe für den Schwarmfischfang mit 14.924 BRZ und 11.299 kW. Die Gesamtzahl des Personals auf den Fischereifahrzeugen belief sich auf 3.039 Besatzungsmitglieder.
2009 gab es mehr als 1.100 Haupterwerbs- und etwa 19.400 Neben- und Zuerwerbsbetriebe in der Binnenfischerei. Die Zahl der rund 1,6 Millionen Hobbyangler auf inländischen Gewässern ist seit Jahren konstant.

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